Kirr

Als die kleine Ostseeinsel Kirr in Mecklenburg-Vorpommern noch durch den Zingster Strom in zwei Teile geteilt war, nannte sich der kleinere Teil „Groß Kirr“ und lag im Nordwesten, der größere Teil wurde paradoxer Weise „Klein Kirr“ genannt. Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts war dem so. Irgendwann schließlich wuchsen die Teile zu einer Einheit zusammen.

Heute ist die 3,5 km lange und 1,5 km breite Insel im Barther Bodden vor dem Ostseebad Zingst ein von Prielen geprägtes Naturschutzgelände, Brutgebiet und Rastplatz für Wasservögel wie Kraniche. Die Salzgraslandinsel ist durchzogen von Wattprielen, denn sie liegt nur einen Meter über dem Meeresspiegel, ist daher oftmals fast komplett überschwemmt.

 

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