Grömitz

Hoch im Norden an der deutschen Ostseeküste liegt der zum Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein gehörige Urlaubsort Grömitz. 8.000 Menschen leben auf rund 50 km² Fläche ein vom Tourismus bestimmtes Leben. Grömitz liegt auf der Halbinsel Wagrien, genauer gesagt am Nordrand der Lübecker Bucht. Die nördlich gelegenen Nachbarorte von Grömitz sind entlang der Küstenlinie die ebenfalls beliebten Feriengebiete Kellenhusen und Dahme. Nun ist auch Fehmarn nicht mehr weit und damit die „Vogelfluglinie“, die internationale Schiffsverbindung des Straßen- und Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und Dänemark. Sie überquert den Fehmarnbelt, die Meerenge der Ostsee, zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland, zudem ist sie die kürzeste Verbindung zwischen Hamburg und der Öresundgegend, wozu auch Malmö gehört. Die Vogelfluglinie verknüpft also auf direktem Weg Deutschland mit Dänemark und weiter nach Schweden.

Südlich von Grömitz kommen weitere große Namen dazu: Travemünde, Lübeck, Timmendorfer Strand. Eingebettet in beste Gesellschaft also zeigt sich das Ostseebad mit einem der größten Yachthäfen der Küste von seiner attraktivsten Seite, mit knapp 800 Liegeplätzen. Hier flaniert es sich blendend entlang der neuen Hafenpromenade, die mit netten Bars, Cafés und frischem Fisch lockt. Segelunterricht und Surfschulen bieten Kurse an, das Hafenviertel ist ein zentraler Punkt im Leben von Grömitz. Historisches findet man in Grömitz leider eher selten. Außer der alten Kirche aus dem 12. Jh. ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Gemeinde das Klosterdorf Cismar, ein altes Benediktinerkloster aus dem Jahr 1245, heute zeigt es verschiedene Ausstellungen und gehört seit 1999 der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen an.

Grömitz ist eines der ältesten Seebäder der Küste – und auch eines der beliebtesten!

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